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Mittlerweile ist es über 9 Monate her, dass Steve Jobs verstarb und Tim Cook seinen Führungsposten übernahm. Doch was hat sich seitdem getan? Insgesamt liegt man wohl richtig wenn man sagt, dass sich im Gegensatz zur vorigen Entwicklung nichts verändert habe. So ist Apple wie von einigen Experten vermutet nicht abgestürzt, aber auch nicht erfolgreicher geworden. Der Konzern ist konstant seine Linie weiter gefahren und hat somit nach wie vor enorm hohe Gewinne einfahren können. Trotzdem merkt man bei Apple langsam immer mehr, dass nicht mehr Steve, sondern eben Tim an der Spitze steht.
So hat Tim Cook weder vor sich nur zu fragen wie Jobs wohl jetzt gearbeitet hätte, noch darüber nachzudenken, ob es besser wäre sich mit komplett neuen Dingen auseinanderzusetzen und eine neue Markt-Strategie durchzusetzen. Immerhin hat Cook es trotzdem geschafft bei einigen Dingen seine Signatur zu hinterlassen und zu zeigen, worauf er Wert legt. So wurden unter anderem die Arbeitsbedingungen seiner Betriebe in China transparenter dargestellt, was ihm sicherlich auch einige Sympathien entgegengebracht haben dürfte. Außerdem gab es auch seit erstmals 15 Jahren eine Dividende.
Doch in einem Punkt fährt er die Schiene seines Vorgängers genau weiter bzw. versucht diese sogar zu verschärfen. Dabei geht es um die Geheimhaltung neuer Produkte. Dafür ist Apple immerhin bekannt. Trotzdem gelang es in letzter Zeit immer häufiger, dass kurz vor neuen Bekanntgebungen Informationen durchsickerten, was nun verhindert werden soll. So gibt Cook verständlicherweise auch keine Auskunft darüber, wie es mit einem neuen iPhone oder dem hartnäckigen Gerücht bezüglich eines AppleTVs aussieht. Da müssen sich die Kunden weiter gedulden, doch immerhin ist im Juni die nächste große Veranstaltung. Was präsentiert wird ist bisher noch unklar, jedoch rechnen viele mit der Präsentation des neuen Betriebssystems Mountain Lion, welches das nicht ganz so beliebte derzeitige Lion ablösen soll.


