
panthermedia.netJenny Sturm
Denn das Handy ist als Gerät für den Notfall gedacht und hält laut Hersteller 15 Jahre durch. Damit hat das ansonsten recht schmuck- und funktionslose Gerät modernen Smartphones und Handys einiges voraus, denn die machen meist schon nach 15 Stunden schlapp. Dafür schaut man auch gern mal über die hässliche Optik hinweg. Etwa das Guckloch am Kopf des Geräts, das den Blick freigibt auf die herkömmliche AA-Batterie, die Dreh- und Angelpunkt der langen Bereitschaftszeit des Handys ist. Ein Display sucht man vergeblich. Wer sich heute das „Spare One“ kauft, soll damit also bis ins Jahr 2027 telefonieren können. Klar ist, dass die Herstellerangaben leider nicht so schnell überprüft werden können.
Das langlebige Handy erscheint in zwei Varianten. Einmal für den US-amerikanischen Frequenzbereich und dann für den Europäischen und Afrikanischen. Telefonieren kann man mit dem Gerät – und da hört es auch schon auf. SMS lassen sich zwar empfangen, aber ohne Display wird das Lesen natürlich schwer. Dafür gibt es automatisch eine Nachricht an den Absender, dass er bitte anrufen möge. Die neun numerischen Tasten, die irgendwie an die ersten Handy-Modelle überhaupt erinnern, lassen sich mit Rufnummern programmieren, auf Knopfdruck erstrahlt eine kleine Leuchte an der Vorderseite. Ein interessantes Konzept, das in der Realität aber wahrscheinlich nur wenig Spaß macht bzw. insbesondere für ältere Leute oder die Gartenlaube wirklich nützlich ist.


